Bin­dungs- und Entwicklungstrauma

Mit sich selbst und ande­ren (wie­der) in Kon­takt kommen

Unse­re frü­hen Bezie­hungs­er­fah­run­gen prä­gen maß­geb­lich, wie wir mit uns selbst und mit ande­ren Men­schen in Kon­takt sind. Wenn wir in unse­rer Kind­heit wie­der­holt Man­gel an Sicher­heit, emo­tio­na­ler Reso­nanz oder wirk­li­cher Ver­bin­dung erlebt haben, ent­wi­ckeln wir Anspas­sungs­stra­te­gien, die uns hel­fen, mit die­sen schmerz­haf­ten Erfah­run­gen umzu­ge­hen. Die­se Mus­ter ent­ste­hen meist unbe­wusst und beglei­ten uns oft bis ins Erwach­se­nen­al­ter, wo sie uns nicht mehr dien­lich sind. 

Im Mit­tel­punkt des kör­per- und bin­dungs­ori­en­tier­ten The­ra­pie­an­sat­zes zur Beglei­tung von Ent­wick­lungs- und Bin­dungs­trau­ma, steht dabei nicht die Ver­gan­gen­heit allein, son­dern die Fra­ge, wie sich frü­he Erfah­run­gen heu­te auf unse­re Bezie­hun­gen, auf unser Erle­ben und auf unser Ner­ven­sys­tem aus­wir­ken. Ein zen­tra­ler Aspekt die­ser The­ra­pie­form ist die Erkennt­nis, dass unse­re frü­hen Über­le­bens­stra­te­gien einst sinn­voll waren und wir sie mit Ver­ständ­nis und Mit­ge­fühl betrach­ten dür­fen,  statt mit Ableh­nung und Bewer­tung. In der kör­per­ori­en­tier­ten The­ra­pie gehen wir behut­sam und acht­sam den Mus­tern nach, die sich oft schon früh ent­wi­ckelt haben: Rück­zug, Über­an­pas­sung, inne­re Abspal­tung, Schwie­rig­kei­ten mit Nähe, Gren­zen oder Selbst­wert.  Dabei wird nicht ver­sucht etwas weg­zu­ma­chen, son­dern die Ver­bin­dung zu den eige­nen inter­nen und exter­nen Res­sour­cen wie­der herzustellen. 

In der The­ra­pie ver­bin­den wir die Arbeit mit dem Ner­ven­sys­tem, dem inne­ren Gewahr­sein von Kör­per­emp­fin­dun­gen und dem gegen­wär­ti­gen Bezie­hungs­er­le­ben. Durch die­se acht­sa­me Form der Beglei­tung kann Schritt für Schritt mehr inne­re Regu­la­ti­on zurück­keh­ren. Die The­ra­pie lädt dazu ein, sich selbst nicht län­ger über alte Prä­gun­gen zu defi­nie­ren, son­dern den eige­nen inne­ren Raum wie­der bewuss­ter wahr­zu­neh­men, damit neue Ver­bin­dung (wie­der) entstehen:kann,  zu sich selbst und zu anderen.

Wei­te­re Schwerpunkte

SCHRITT FÜR SCHRITT HIN ZUR THERAPIE

1. KOS­TEN­LO­SES TELE­FO­NI­SCHES VORGESPRÄCH

  • Ger­ne kön­nen Sie  über mein Buchungs­sys­tem ein kos­ten­lo­ses tele­fo­ni­sches Vor­ge­spräch von ca. 15 Minu­ten buchen. Ich rufe Sie dann zu der ver­ein­bar­ten Zeit an.
  • Das tele­fo­ni­sche Vor­ge­spräch dient  der ers­ten Kon­takt­auf­nah­me. Wäh­rend des Gesprächs dür­fen Sie all Ihre Fra­gen stel­len und her­aus­fin­den, ob mein The­ra­pie­an­ge­bot Sie anspricht.

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2. IHR ERS­TER TERMIN

  • Ihr ers­ter Ter­min (60 Minu­ten) fin­det in mei­ner Pra­xis in der Arndt­str. 11 in Ber­lin Kreuz­berg statt und kos­tet 100€
  • Hier ler­nen Sie mich und mei­ne Arbeit ken­nen. Erst nach die­sem Ter­min ent­schei­den Sie, ob Sie einen the­ra­peu­ti­schen Pro­zess anfan­gen und wei­te­re Ter­mi­ne buchen möch­ten. Falls Sie sich für eine The­ra­pie ent­schei­den, buchen Sie einen Folgetermin. 

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3. Fol­ge­ter­mi­ne

  • Alle Fol­ge­ter­mi­ne (60 Minu­ten) fin­den ent­we­der in der Pra­xis oder online statt und kos­ten 100€
  • Fol­ge­ter­mi­ne fin­den regu­lär alle zwei Wochen statt, bei Bedarf auch wöchentlich.

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Über mich

Anna Wal­baum

Als Kör­per- und Trau­ma­the­ra­peu­tin  beglei­te ich seit nun 19 JJah­ren Men­schen auf ihrem per­sön­li­chen Wachs­tums­weg raus aus der Kri­se und hin zu mehr Regu­la­ti­on und Wohl­be­fin­den. Und auch ich durf­te in die­sen Jah­ren durch mei­ne Arbeit und mei­ne Fort­bil­dun­gen sowohl per­sön­lich als auch beruf­lich wach­sen und mich wei­ter­ent­wi­ckeln. So habe ich vor nun 19 Jah­ren als Prak­ti­ke­rin der Kör­per­psy­cho­the­ra­pie nach der Grin­berg Metho­de® begonnen.

In den Jah­ren danach hat vor allem die drei-jäh­ri­ge Aus­bil­dung zur Soma­tic Expe­ri­en­cing® Prac­ti­tio­ne­rin  (SEP) nach Peter Levi­ne mei­ne the­ra­peu­ti­sche Arbeit und mein Ver­ständ­nis vom Ner­ven­sys­tem und vom trau­ma­ti­schem Stress (und sei­nen Aus­wir­kun­gen) ver­tieft, sen­si­bi­li­siert und um ein viel­fa­ches berei­chert. Seit nun 10 Jah­ren ist dies zu mei­nem Schwer­punkt herangereift.

Mei­ne Fort­bil­dun­gen im Bereich Bin­dung- und Ent­wick­lungs­trau­ma ergän­zen mei­ne Arbeit.. Durch sie habe ich ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für die ver­hee­ren­den Aus­wir­kun­gen von Ent­wick­lungs­trau­ma auf unse­re Fähig­keit mit uns selbst und ande­ren in Kon­takt  sein zu kön­nen erlan­gen dür­fen.  So prä­gen mich und mei­ne Arbeit die The­ra­pie­an­sät­ze von Mari­an­ne Bent­zen (Neu­ro­af­fek­ti­ve Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung (NADP) )  und Lau­rence Hel­ler (Neu­ro­af­fek­ti­ves Bezie­hungs­mo­del (NARM) significant.

Ich bin ver­hei­ra­tet und Mut­ter von drei Kindern. 

Mein Wer­de­gang

  • Heil­prak­ti­ker­aus­bil­dung: 3‑jährige Aus­bil­dung in Voll­zeit am Insti­tut für Pflan­zen­heil­kun­de (IfP) in Ber­lin bei Klaus Krä­mer und Cor­ne­lia Titz­mann mit den Schwer­punk­ten Phy­to­the­ra­pie, Augen­dia­gno­se, TCM, Aku­punk­tur und Körpertherapie.
  • Staat­lich aner­kann­te Heil­prak­ti­ke­rin seit 2007
  • Pra­xis­grün­dung 2007. Seit­dem Arbeit in Voll­zeit in eige­ner Pra­xis in Kreuzberg
  • Grin­berg Metho­de®: 3‑jährige Aus­bil­dung bei Clau­dia Glo­wick, Ver­ed Men­as­se und Merav Gur Arie (Pant­arei Approach®) in Ber­lin und Spa­ni­en, kon­ti­nu­ier­li­che Fort­bil­dun­gen und Super­vi­sio­nen seit 2008 www.pantareiapproach.com
  • Soma­tic Expe­ri­en­cing® (SE): 3‑jähriges Trai­ning bei Anne Jan­zen und Hei­ke Gatt­ner in  Ber­lin. Kon­ti­nu­ier­li­che Fort­bil­dun­gen und Super­vi­sio­nen seit 2016 www.somatic-experiencing.de
  • Neu­ro­af­fec­ti­ve Per­so­na­li­ty Deve­lo­p­ment (NAPD) (Neu­ro­af­fek­ti­ve Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie) bei Mari­an­ne Bent­zen www.mariannebentzen.com
  • Inte­gral Soma­tic Psy­cho­lo­gy (ISP™) bei Raja Sel­vam www.integralsomaticpsychology.com
  • Neu­ro­Af­fec­ti­ve Rela­tio­nal Model® (NARM®) (Neu­ro­af­fek­ti­ves Bezie­hungs­mo­dell) nach Lau­rence Hel­ler i. A. www.laurenceheller.com